Die neue Spielkonsole von SEGA wurde erstmals in Japan veröffentlicht, wo man sich durch die neue Technologie einen guten Vorsprung erhoffte. Doch auf dem Markt versagten sämtliche Marketing-Strategien, sodass sich SEGA schnell auf den amerikanischen und später, ab 30.11.1990, auf dem europäischen Markt. Durch die schnelleren Vertriebswege von Nintendo gelang es diesem SEGA auf dem europäischen Markt mit dem Super Nintendo zuvor zu kommen, sodass auf dem europäischen Markt eine zeitnahe Veröffentlichung beider Systeme der konkurrierenden Unternehmen erschienen.

Auf dem amerikanischen Markt erhielt das SEGA Mega Drive den Namen SEGA Genesis, da es dort bereits ein Produkt mit dem Namen Mega Drive gab. In Brasilien knüpfte man an alte Erfolge an und konnte sich mit dem Sega Mega Drive weitaus besser platzieren als Nintendo. Dank Tec Toy hielt SEGA mit dem Sega Master System und dem Sega Mega Drive einen Marktanteil in Brasilien von ca. 75 %. 

Im Dezember 2007 veröffentlichte Tec Toy eine neue portable Version mit 20 eingebauten Spielen, die seit November 2009 im Versandhaus Pearl als lizenzierten Nachbau mit 2 Controllern und 15 Spielen erhältlich ist bzw. war. Die Version unterstützt alle Module der SEGA Mega Drive und der SEGA Genesis, egal aus welcher Region. Im Jahr 2006 erschienen einige neue Spielumsetzungen, sowie in den Jahren 2007, 2008, sowie 2010. 2016 erhielt Tec Toy die Lizenz von SEGA zur Herstellung der SEGA Mega Drive, wie seither in Brasilien mit den Spielen Sonic und Alex Kidd vertrieben wird. Die neueste Version hat einen SD-Kartenslot.

Neben Periphergeräten wie dem 3-Button- und 6-Button-Controller hat SEGA für das SEGA Mega Drive ein Laufwerk entwickelt, dass weltweit erhältlich war. Das 32X, eine 32-Bit Erweiterung für die Sega Mega Drive, erschien ebenfalls, um die Konsole auf das Level einer Sega Saturn oder Sony Playstation zu bringen, was jedoch die grafischen Mängel nicht aufwerten konnte und dadurch zu einen großen Flop für SEGA geworden ist, wobei die Idee an sich schon genial ist eine Konsole durch eine Erweiterung aufzuwerten, ähnlich wie dem Grafikkartentausch bei einem Desktop-Computer. Ein weiteres Highlight war der Powerbase-Konverter, mit dem man Sega Master System Module mit der Sega Mega Drive spielen konnte. Dabei unterstützte der Adapter sämtliches Zubehör inklusive der Lightgun und 3D-Brille für das Master System. Der Konverter passt allerdings nur auf das Sega Mega Drive, das Sega Mega Drive II konnte den Adapter nicht nutzen.


CultGamer-Bewertung

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Generation: 4. Generation (16-Bit)

Hersteller: SEGA

Mitspieler: 1 - 2
Veröffentlichtung (EU): 30.11.1990

Altersempfehlung:


Cult.Games Bewertung

Lieferumfang: 6.5 / 10

Verarbeitung: 7.0 / 10

Handhabung: 5.5 / 10

Installation: 7.5 / 10


Gesamtergebnis: 6.625

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